Viele Unternehmen betreiben einen Blog auf Ihrer Website. Doch die meisten Blogbeiträge bestehen vor allem aus Text und die wenigsten setzen bereits Videos ein. Diese Veredelung durch ein Video im Blogbeitrag kann Ihnen jedoch bei vielen Faktoren helfen.

Sie erhalten mehr Aufrufe auf Ihre Blogartikel und werden von vielen Personen als Experte wahrgenommen. Dies steigert langfristig Ihre Conversions und somit auch den Umsatz. Doch welche Vorteile bieten Ihnen Videos in den Blogbeiträgen im Detail?

Warum sollten Sie ein Video in Ihrem Blogbeitrag einsetzen?

Videos sind beliebter denn je. Zum Beispiel nutzen 60 % aller Unternehmen Videos in Ihrem Marketing. Des Weiteren sind Videos auch bei der Zielgruppe sehr populär. So verbringt der durchschnittliche Konsument mehr als zwei Stunden pro Tag mit Online-Videos. Daraus ergeben sich einige spannende Vorteile für Ihre Blogartikel.

Nutzer verbringen deutlich mehr Zeit mit Ihrem Blogbeitrag

Durch ein Video lässt sich eine drastische Steigerung der Verweildauer bei einem Blogbeitrag feststellen. Denn durch Videos verbringen Nutzer durchschnittlich 2,6 Mal mehr Zeit auf Webseiten als ohne. Durch dieses mehr an Aufmerksamkeit haben Sie die Chance, dem Nutzer Ihre Themen noch präziser zu vermitteln und im Gedächtnis des Besuchers zu bleiben.

Videos schaffen Vertrauen und machen Sie zum Experten

Im Vergleich zu anderen Werbeformen gelingt es Videos starkes Vertrauen zu schaffen. Dies liegt an der allgemeinen Neigung des Menschen, audiovisuellen Reizen die größte Glaubwürdigkeit zu schenken. Dies bedeutet konkret: Wenn ein Nutzer das Video in Ihrem Blogbeitrag sieht und sich daraufhin zum Beispiel für eine Beratung interessiert, wird er mit hoher Sicherheit auch Ihre Kontaktmöglichkeit nutzen.

Durch das große Vertrauen des Interessenten werden Sie in seinen Augen zum Experte. Dadurch wird der Interessent es sehr wertschätzen, wenn er von Ihnen beraten wird und Ihnen seine unterteile Aufmerksamkeit schenken.

SEO-Boost durch ein Video in Ihrem Blogbeitrag

Wie schon erwähnt, regen Videos die Besucher dazu an, mehr Zeit auf Ihrer Website zu verbringen. Genau diesen Fakt können Sie sich auch in der SEO-Optimierung zu Nutzen machen.

Denn Suchmaschinen erkennen gute Inhalte anhand der Verweildauer der Besucher auf der Seite. Wenn Sie viele Besucher haben, diese aber nach ein paar Sekunden wieder abspringen, wird angenommen, dass Ihr Inhalt nicht relevant ist.

Denken Sie also daran, Videoinhalte einzusetzen, die die Verweildauer der Besucher auf Ihrer Website erhöhen. Ein Beispiel dafür wären virale Videos oder besonders relevante Themen, mit denen Ihre Zielgruppe interagiert. Dadurch senden Sie positive Signale an die Suchmaschinen, die Ihre Inhalte daraufhin höher einstufen werden.

Suchmaschinenoptimierung durch Video im Blogeintrag

Vier Möglichkeiten, wie Sie ein Video in Ihrem Blogbeitrag einsetzen können

Sie wissen nun, warum es sinnvoll ist, die eigenen Blogartikel mit Videos zu ergänzen. Doch nicht jedes Videos ist gleich gut geeignet und vor allem sollen sich diese Videoinhalte auch kosteneffizient produzieren lassen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen fünf einfache Möglichkeiten für Videos in Ihrem Blogartikel.

Suchen Sie ein passendes Video und lieferen Sie weitere Infos zum Blogbeitrag

Dies ist die wohl einfachste Möglichkeit, wenn Sie die vorherigen Vorteile erst einmal testen möchten. Gerade wenn Sie noch keine Erfahrung mit Videoinhalten sammeln konnten, können Sie sich hiermit herantasten.

Bei dieser Methode suchen Sie sich ein passendes Video auf YouTube für Ihren Blogartikel heraus, um den Inhalt zu erweitern. Achten Sie jedoch zwingend darauf, dass das neue Video eine Ergänzung zum Artikel darstellt und echten Mehrwert für die Zielgruppe liefert.

Denn wenn sich der Inhalt zu sehr mit dem eigentlichen Blogbeitrag überschneidet, werden Ihre Besucher ziemlich schnell wieder den Absprung machen. Vielmehr sollte das Video in den Blogartikel einleiten oder zusätzliche Informationen bieten.

Bei dieser Methode ist jedoch auf eine DSGVO-konforme Einbettung des Videos zu achten. Denn YouTube erhebt personenbezogene Daten und diese müssen ausreichend geschützt werden.

Ein Livestream als Video im Blogbeitrag

Eine ebenfalls einfache Möglichkeit ist das Wiederverwenden eines vergangenen Livestreams oder Webinar. Beim sogenannten Content Repurposing verwenden Sie bereits produzierte Videos aus Ihrem Archiv.

So können Sie zum Beispiel den Mitschnitt eines Livestreams in eine Reihe kurzer Videos teilen, in denen die Kernthemen zusammengefasst sind. Dadurch können Sie zum Beispiel den Livestream noch einmal als Blogartikel online bringen und bei jeder großen Überschrift einen Teil Ihres Livestreams einbetten.

Da jedoch solche Livestreams üblicherweise zwischen 30 und 120 Minuten, sollten Sie sich wirklich nur auf die Kernaussagen beschränken. Wir empfehlen für ein einzelnes Video im Blogbeitrag eine Länge von unter 6 Minuten und bei mehreren Videos eine Länge von unter 3 Minuten.

Schaffen Sie Mehrwert mit einer Zusammenfassung oder Ergänzung

In eine ähnliche Richtung, wie der vorherige Tipp, geht auch diese Möglichkeit. Hierbei nehmen Sie jedoch nicht ein Video als Vorbild, sondern den Blogbeitrag als Vorbild für das Video.

In diesem Video können Sie die Highlights des Blogartikels hervorheben und anteasern. Dadurch können eilige Leser den Kerninhalt schnell konsumieren und bei Bedarf genauer in die Materie eintauchen, indem Sie den gesamten Artikel lesen.

Wenn Sie mit Ihrem Video lieber den bestehenden Inhalt ergänzen möchten, können Sie auf bekannte Formate zurückgreifen, wie zum Beispiel How-To-Videos oder Erklärvideos. Hierbei zeigen Sie komplizierte Sachverhalte durch die visuelle Aufbereitung leicht und verständlich auf.

Bei diesen Videos ist allerdings die Planung und die Struktur des Skripts ein ganz wesentlicher Bestandteil und deshalb sollten Sie genug Zeit für eine solche Produktion einplanen. Denn richtig ärgerlich wird es, wenn Sie auf Grund mangelhafter Planung das gesamte Video noch einmal produzieren müssen.

Ein Video aus B-Roll in Ihrem Blogbeitrag

Unter B-Roll versteht man Filmmaterial, welches bei einer Filmproduktion zusätzlich aufgenommen wurde, um es zu einem späteren Zeitpunkt flexibel einsetzen zu können. Diese Aufnahmen machen einen Film im Nachhinein durch die verschiedenen Blickwinkel und Szenen interessanter.

B-Roll ist wie Stock-Footage generisch und sehr allgemein gehalten. Zum Beispiel die Schuhe einer Joggerin im Park oder eine Person, die gerade eine Kaffeemaschine bedient.

Dieses Material können Sie mit Texten oder einem Voice-Over in den von Ihnen gewünschten Kontext rücken und mit relativ kleinem Aufwand ein professionelles Video schaffen. Wie bei jedem Format, sollten Sie auch hier schnell zum Punkt kommen und das Interesse des Zuschauers wecken.

Beispielsweise könnten Sie wie im obigen Video die B-Roll aneinanderreihen. Wenn man nun diese Szenen mit einem Voice-over kombiniert, könnte aus den Szenen eine spannende Geschichte über London erzählt werden.

Testimonial-Video

Die Möglichkeit eines Testimonial-Videos eignet sich besonders, wenn Sie ein Argument durch weitere Zeugen untermauern möchten. Oder wie man so schön sagt: „Überzeugen durch Zeugen“. Denn in diesem Format spricht ein ehemaliger Kunde oder Experte auf dem jeweiligen Gebiet und gibt Ihren Argumenten weitere Kraft.

Diese Videos können in der Regel relativ einfach produziert werden, in dem Sie zum Beispiel einen ehemaligen Kunden interviewen oder sich dieser für Ihr Angebot ausspricht.

Wie Sie die Videos für Suchmaschinen optimieren

Damit Sie optimale Erfolge mit Videos in Ihren Blogartikel erzielen, gibt es noch ein paar Punkte zu beachten. Denn ein Video alleine zieht noch nicht Google und damit eine breite Masse an Zuschauern an. Besonderes Augenmerk sollten Sie deshalb auf die Suchmaschinenoptimierung des Videos selbst legen.

Metadaten

Optimieren Sie Ihr Video mit einem passenden Metatitel und einer Metabeschreibung. Dies wird von den Suchmaschinen verwendet, um die Videoergebnisse zu identifizieren und einzustufen.

Der Titel, die Beschreibung und die Tags werden berücksichtigt, um besser zu verstehen, worum es in dem Inhalt geht, und diese sind daher für die Suchmaschinenoptimierung entscheidend.

Vorschaubild

Der Titel und das Vorschaubild sind das Erste, was der Betrachter sieht. Deshalb müssen Sie dafür sorgen, dass sie sich von den anderen abheben und die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen.

Sie können das Thumbnail entweder aus dem Video selbst auswählen oder ein separates Bild hochladen. Achten Sie darauf, dass es den Inhalt des Videos wiedergibt, damit die Betrachter keine falschen Erwartungen erhalten.

Videolänge

Behalten Sie die Dauer im Auge. Sie kann je nach Thema des Videos variieren, aber es wird empfohlen, möglichst kurz zu bleiben. Bei einem einzelnen Video empfehlen wir maximal sechs Minuten und bei mehreren Videos eine maximale Länge von drei Minuten.

Sorgen Sie dafür, dass die ersten Sekunden zählen, damit der Betrachter von Ihrem Inhalt fasziniert ist und das Video bis zum Ende anschaut. Zum Beispiel können Sie am Anfang das Resultat zeigen und dann im Video erläutern, wie dieses zustande kommt.

Untertitel für ein Video einschalten

Untertitel

Suchmaschinen können sich (noch) keine Videoinhalte ansehen, daher helfen ihnen Transkripte dabei herauszufinden, worum es in dem Video geht. Sie bieten einen Kontext für ein besseres Verständnis des Inhalts, was zu einer besseren Platzierung führt. Außerdem wird Ihr Video für ein größeres Publikum, wie zugänglicher. Wie zum Beispiel hörgeschädigte Personen oder Besucher, die im jeweiligen Moment keinen Ton verwenden können, weil Sie zum Beispiel in der Bahn unterwegs sind.

Ihr Blogbeitrag hat ein Video verdient

Videos sind eine perfekte Ergänzung, um mit Ihren Blogartikeln mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. Bereits mit überschaubarem Aufwand und geringen Mittelns können Sie leicht zu konsumierende Videos produzieren und Ihre Artikel veredeln.

Probieren Sie hierzu einfach verschiedene Formate aus diesem Artikel aus und kontaktieren Sie uns, falls Sie Unterstützung benötigen.

Veröffentlicht: 21.02.2022 |

Kategorien: Wissen |

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